Yacht Charter Thailand Segeltouren Segeln im Golf von Thailand


Geschichte von Pattaya und Umgebung in den letzten 40 Jahren

(so wie ich sie elebt habe)
 

Wenn man vor 40 Jahren, in Bangkok in der feuchten Hitze gearbeitet hat (es gab noch keine AC), sehnte man sich am Wochenende nach einer frischen Meeresbriese. Der nächste Strand war bei dem Fischerdorf Pattaya. Da waren an ein paar Stellen strohbedeckte Sonnenschirme aufgestellt und man konnte auf Ponnies den Strand entlang reiten. Auf der Nordseite der Bucht, gab es noch Korallenriffe. Im Dorf selbst gab es nur Holzhütten und einen langen Holzpier für die Fischer. Daneben war ein Restaurant auf Pfählen mit wackligen Holzbrettern. Da konnte man für ein paar Cent gut essen.

Das erste moderne Hotel war in der Bucht gerade fertiggestellt. Wir wohnten jedoch noch in einem einfachen Bungalow, wo es große rote Ameisen, viele Gekos und einen grossen Tokey gab. Geschlafen hat man unter dem Moskitonetz und hat sich damit von den Insekten und deren Fresser abgeschirmt. Die Hühner saßen auf der Brüstung der Terrasse und haben schon um fünf Uhr dafür gesorgt, dass man den Sonnenaufgang um sechs Uhr nicht verschlafen hat. Man musste sehr auf die Sonnenstrahlen am Strand achten, da es noch keine Sonnenschutzmittel gab.

Mit dem neuen Hotel und den US Soldaten in Vietnam, die regelmäßig in Pattaya R&R machten, hat der kometenhafte Aufstieg Pattayas zu einer Toutisten Metropole begonnen.

Die Inselgruppen Ko Larn und Ko Pai lagen noch unberührt im kristallklaren Wasser zwischen ihren bunten Korallenriffen. Hat man auf Ko Larn beim Fischer vor seiner Hütte, Fisch zum Essen bestellt, dauerte es keine 5 Minuten bis er am nächsten Riff die Mahlzeit gefangen hatte. Auf Ko Pai war der Treffpunkt einer großen Anzahl von Schleppnetzfischern, die in den Jahrzehnten den Fischbestand im Golf vernichtet haben. Es gab ein Dorf mit ca. 200 Einwohnern die den Fischer mit allem was er sich auf hoher See vorstellt, versorgt haben. Die Inseln gehörten der thailändischen Marine. Als Ko Larn von der Regierung der Stadtverwaltung Pattaya zugeschlagen wurde, hat auf Ko Pai die Marine ihr Recht behauptet und die Bewohner über die Jahre vertrieben, was mit einem grossen Brand im Dorf endete.

Nachdem Ko Lan im Tourismus erstickt ist, hält die Marine ihre schützende Hand über den weißen Stränden und Riffen von Ko Pai.(Bamboo)

Ko Samet mit seinen wunderbaren Stränden, war vor 30 Jahren, noch ein ruhiger Naturpark, der sich total verändert hat. Vor allen Dingen, am weissen Strand steht heute ein Hotel/Resort am anderen. Die meiste Zeit ist die Insel vollgepackt mit Touristen, auch wegen der Nähe zu Bangkok.

60 Sm im SW gelangen wir auf die Insel Chang. Diese Insel galt von den einheimischen, vor 20 Jahren, immer noch als gefährlich, da angeblich kriminelle und Desserteure aus dem Krieg in Indochina, sich versteckten und aufhielten. Bei meinem ersten Besuch war es gut auf der See zu kommen, da es kaum Strassen gab. Die Insel ist im Ganzen bergig, umschlossen von Steilküsten und einem schmalen Streifen Land und Strand. An der Westküste gab es hier und dort einfache Strohdach Hütten wo Rucksacktouristen aus aller Welt wohnten. Ein bunt zusammen gewürfeltes Volk, die trotz der einfachen Lebensbedingungen viel Spass hatten.
Erst seit ca 7 Jahren, als die Betonstrasse durch das unwegsame Gebiet fertig war, hat ein starker touristisher Aufschwung begonnen. Die Westküste der Insel ist fast zugebaut. Einfache Hütten werden nicht mehr zugelassen.

Weiter im Süden liegen die Inseln des Archipels. Überall war das Wasser kristall klar. Der Anker lag vor einem auf dem Meeresgrund und hätte nach Schätzung ein oder zehn Meter tief sein können. Darin standen die Korallenriffe in Ihrer großen Schönheit, umgeben von vielen von Fischen, wovon manche vielleicht heute nicht mehr existieren.

Heute ist die Region ein beliebtes Ziel für Urlauber aus aller Welt. Die Inseln, wo es noch wenig Tourismus gibt, sind ein Ort von großer Schönheit und einen erholsamen Urlaub.

 


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