Ich werde immer wieder von meinen Gästen, nach dem Wetter in einem bestimmten Monat gefragt. Das zu beantworten fällt mir schwer. Auch hier gab es in den vergangenen Jahren eine Klimaverschiebung. Grob gesehen kann es in den Monaten, November - Dezember - Januar, starke, kühle Winde bis 30 Knoten, aus NO geben, und wir ziehen dann das Sturmsegel hoch und müssen reffen. Der Seegang hält sich in Grenzen, da wir meist im Archipel segeln. Februar - März - April, haben eher liebliches Wetter. Der Wind dreht nach SW, mit Stärken bis zu 16 Knoten.
Im Archipel gibt es viel Sonne, doch dort wo Kokospalmen und Gummibäume gedeihen muss es auch Regen geben.
Der Regen ist nicht kalt und dauert normalerweise nicht mehr als eine Stunde. Regenwolken hängen meistens in den Bergen der Insel Chang. Da hört man hin und wieder Donner grollen. Doch so ein kurzes Unwetter kann plötzlich aus jeder Richtung hereinbrechen, mit Sturmböen bis zu 25 Knoten. Am Besten nimmt man, wenn schwarze Wolken aufziehen, erstmal die Segel herunter.
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Gewitter über der Insel Ko Chang |
Ansonsten bildet sich das Wetter nach der thailändischen Sage von Mekala und Ramasoon.
Mekala, eine Nymphe von unglaublicher Schönheit, ist aus dem Schaum der Meereswellen geboren. Sie wohnt in ihrem glänzenden Palast, hinter den weissen Wolken. Je nach Laune, fliegt sie mit ihren Gespielinnen durch die Wolken. In ihrer Hand hält sie einen glitzernden Kristall.
Ramasoon ist in den stürmischen Wolken geboren und hat Regen in seinemUmhang. In der Hand hält er eine Axt als seine Waffe. Sein bester Freund ist Rahoo, der Gott der Finsternis. Ramasoon versucht immer wieder mit grossem Verlangen, Mekala in seine Höhle zu verschleppen. |
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Regenbogen über Ko Larn |
Wenn er Mekala in der Ferne sieht ruft er seinen Freund Rahoo, um sie in der Dunkelheit zu packen. Mekala jedoch sieht ihn durch ihren Kristall. In seiner Wut wirft Ramason seine Axt nach Ihr. Da sendet sie mit Ihrem Kristall Blitze aus, an denen die Axt abgleitet und als schwerer Regen auf die Erde fällt.
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Damit Ihre Wünsche in Erfüllung gehen, bringen
die Thailänder jeden Tag ein kleines Opfer und
beten.
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